Aufgaben und Ziel

Kooperationsschulen sind wichtige Ausbildungspartner der Pädagogischen Hochschule Zürich, die im Rahmen der Berufspraktischen Ausbildung eng mit der PHZH zusammen arbeiten. In Kooperation mit Dozierenden der PH Zürich bilden sie in der Praxis in Form von Tages- und Wochenpraktika Studierende aller Stufen der Volksschule aus. Es gibt im Kanton Zürich gegenwärtig 23 Kooperationsschulen.

Während dem ersten und zweiten Semester verbringen die Studierenden (in der Regel zu zweit) alle zwei Wochen einen Praxistag in Birmensdorf. Sie lernen eine Klasse und die Lehrperson auf ihrer Zielstufe kennen, beobachten den Unterricht und sammeln erste Erfahrungen. Alternierend dazu finden ganztägige Anlässe an der PHZH statt. Es werden elementare berufspraktische Kompetenzen aufgebaut und erprobt. Mentorinnen und Mentoren der PHZH sind für die theoretischen Grundlagen verantwortlich. Sie besuchen die Studierenden in der Schule und in den Kindergärten, geben Rückmeldungen und überprüfen die Eignung.?

Im Januar des ersten Studienjahres absolvieren die Studierenden ihr erstes dreiwöchiges Praktikum in einer Klasse. Im zweiten Semester geht es darum, Praxiserfahrungen zu verarbeiten, Kompetenzen zu vertiefen und das Repertoire an Lehr- und Lernformen zu erweitern. Die Klassenführung ist ein zusätzliches Thema. Ausserdem führen die Studierenden Lernbegleitungen durch, um Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler verstehen zu lernen.??Diverse Lehrpersonen der Kooperationsschule arbeiten mit den Studierenden in ihren Klassen zusammen. Diese Kooperationsschullehrpersonen sind verantwortlich für die Umsetzung von spezifischen Aufträgen gemäss Modulprogramm der PHZH, welche die Studierenden dort erhalten. Sie schaffen an den Praxistagen so viele Gelegenheiten wie möglich, damit die Studierenden unter Anwendung von Basistechniken vor die Klasse treten können.